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Keiner lebt für sich allein - Miteinander leben - Leben teilen
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Keiner kann alles gemeinsam ist vieles möglich. Wir leiden heute an vielem: Einsamkeit, Sinnlosigkeit, Minderwertigkeits-
gefühlen, psychischen Problemen, Krankheit und Tod. Manches ließe sich ändern. Niemand schafft das allein. Aber gemeinsam können wir Not lindern und Leid bewältigen helfen.
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MITEINANDER LEBEN
Eines unserer Grundbedürfnisse ist Gemeinschaft. Schon bei der Schöpfung wurdedeutlich: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Wir brauchen ein Gegenüber,einen Partner, mit dem wir uns austauschen und mit dem wir zusammen lebenkönnen.
Nicht immer ist dieses Zusammenleben leicht. Es erfordert Absprachen, Offenheit und die Bereitschaft, auch einmal zurückzustecken und Kompromisse einzugehen.
Echte Gemeinschaft schließt das Leben auf Kosten anderer aus.
Gemeinschaft bedeutet, sich dem anderen bewusst zuzuwenden, ihn mit seinen Stärken, Schwächen und Eigenheiten anzunehmen. Eine solche Haltung geht weit über Toleranz und gönnerhaftes Verhalten hinaus. Sie ist geprägt vom Interesse am anderen, der Achtung seiner Würde und von dem Bewusstsein, dass vor Gott alle Menschen gleich sind.
LEBEN TEILEN
Praktisches Christsein darf sich nicht zuerst auf das eigene Wohl beschränken.
Die gute Nachricht, von Gott ins Leben gerufen und geliebt zu sein, gilt allen Menschen. Alle sollen teilhaben an dem, was Evangelium wirklich bedeutet.
Der Nächste ist Mensch und Kind Gottes wie wir selbst unabhängig von Rasse, Nation und Geschlecht.
Christsein bedeutet, in dieser Welt Verantwortung zu übernehmen, sich dem Mitmenschen zuzuwenden und bereit zu sein, das, was Gott uns geschenkt hat, mit dem Anderen zu teilen.
NOT LINDERN
Wer jeden Tag bewusst erlebt, wie reich Gott uns beschenkt, wie sehr er uns liebt und in welcher unermesslichen Freiheit er uns leben lässt, kann sich nicht mit dem Elend auf dieser Welt abfinden oder es wo möglich als „Gott gegeben“ beiseite schieben.
Erdbebenkatastrophen, Hungersnöte, grausame Kriege werden uns täglich per Rundfunk, Fernsehen oder Internet frei Haus geliefert. Wir sind sekundenschnell bestens im Bilde und die Gefahr ist groß, gegen die Flut von Informationen abzustumpfen.
SICH GEBORGEN FÜHLEN
In Verzweiflung und Trauer fühlen sie sich jedoch aufgehoben in Gott und in der Gemeinschaft mit ihren Mit-Christen, die sie als Schwestern und Brüder erleben.
Wo die Fähigkeit da ist, einander zuzuhören, beizustehen, zu trösten, sich neidlos mitfreuen zu können und sich dem Anderen unvoreingenommen und liebevoll zuwenden zu können, erahnen wir Ansätze der Gemeinschaft, mit der Gott uns beschenkt.
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